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iBeacon goes iBacon

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Away from Home

In den USA wurden erste Zahlen präsentiert zu „location-based-advertising“ (LBA) mit iBeacon. Die Steigerung der Kaufabsichten für den Hersteller von Bratwürsten sind recht beachtlich, aber wichtiger ist das Netzwerk, das dahinter steckt. Es spannt dabei den Bogen vom Einkauf in der Offline-Welt bis hin zur digitalen Ansprache, zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

swarm

Der Hersteller „Hillshire Brands“ mit seiner Marke „American Craft – Würste“ ist ein Pionier auf dem Gebiet der ortsgebundenen Werbung oder auch „location-based-advertising. Zusammen mit ihrer Agentur und dem iBeacon Netzwerk „inMarket“ haben sie nun eine Fallstudie veröffentlicht, die zum ersten Mal belastbare Zahlen liefert.

Alleine in den ersten beiden Tagen wurden ca. 6.000 Engagements gemessen, bei der der Verbraucher im Laden die Push-Nachricht geöffnet hat. Nach der Kampagne wurde von inMarket in einer Umfrage eine Kontrollgruppe, als auch Empfänger befragt. Das Ergebnis ist, dass die Kaufabsichten um 20% gestiegen sind und die Brand Awareness sogar um 36% gestiegen.

Möglich wurde dies durch das Netzwerk von inMarket. Sie haben im amerikanischen Markt bereits Fuß gefasst, indem sie sich mit App-Betreibern für Einkauf zusammen getan haben. Dafür wurde ein Stück Programm-Code in die Apps integriert, was die Kommunikation mit der iBeacon möglich macht.

Dadurch, dass sich inMarket mit mehreren Anbietern von Apps zusammengetan hat, können die User nun über eine Rezept-App, Einkaufslisten oder Bonus-Programme angesprochen werden und sie stellen gleichzeitig mit ca. 50 Mio. Usern eine vernünftige Reichweite zur Verfügung. Zwar handelte es sich hierbei um Bannerwerbung innerhalb von Apps, da dieses Netzwerk in einem Umfeld agiert, wo die Apps permanent geöffnet sind, ist das eher von Vorteil, da es den besagten Brandingeffekt steigert.

Auswirkungen

Die Strategien für die Ansprache der Konsumenten sollte überdacht werden. Es kommt nicht nur ein weiterer Touchpoint hinzu, sondern die Technologie für einen ganzen Zweig an Touchpoints. Sicher ist auf jeden Fall, dass der Sales-Funnel demnächst bis an die Kühltheke reichen wird.

Ausblick

Die Kühltheke ist sicher das plakativste Beispiel für ortsbezogene Werbung am POS. Das wird aber sicher nicht das Ende sein. Letzten Endes ist sendet die Beacon nur ein Signal, welches von einer App interpretiert wird. Apple hat gerade erst eine Schnittstelle vorgestellt für Gesundheits- und Home-Devices. Auch sind OOH-Anbieter gerade dabei die digitalen Plakatwände reaktionsfähig zu machen, auf Personen mit einer entsprechenden App. Wie hoch wird erst der Branding Effekt, wenn die Plakatwand reagiert und einen auffordert einen „gesehen“ Knopf in der App zu drücken um Bonuspunkte oder einen Rabatt zu erhalten?

Unser Fazit!

iBeacon ist eine Technologie, die es Wert ist weiterverfolgt zu werden. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, was es auch wieder schwierig macht sich eine Strategie zu überlegen. Auch werden Investitionen nötig sein, um der App zu lernen die Signale zu interpretieren. Einfacher wäre es, sich Netzwerke zu Nutze zu machen, welche in Deutschland bereits in den Startlöchern stehen. Das Wichtigste ist nur, das egal welches System verwendet wird, alle Informationen an einem Punkt zusammenlaufen um auch die richtigen Schlüsse daraus ziehen zu können.

 

Quelle:

http://www.adweek.com/news/technology/hillshire-brands-sees-20-jump-purchase-intent-beacons-159042

http://www.ibeacon.com/new-cpg-study-shows-20x-purchase-intent-lift-from-ibeacon/

 

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