DigiLab

9. September 2014
von Superadmin-MP4OGR4
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Mammut verbindet iBeacon mit dem Social Web

 

Digitale Escapade

Mit Hilfe von der iBeacon-Technologie ermöglicht die Outdoor Brand Mammut den Store-Besuchern ihre Lieblings-Kleidungsstücke aus dem Social Web in Store wiederzufinden.

Challenge

Mammut hat eine spezielle App entwickelt, bei der sich die Kunden über Social Connect Funktion einloggen können und dadurch den Zugriff auf ihre Social Media Daten freigeben. Auf diesen Weg erkennt die App alle Mammut-Produkte, die der Kunde oder seine Freunde jemals auf den Social Media Plattformen geliket, gepinnt oder geteilt haben. Sobald sich der Nutzer in einer Mammut-Filiale befindet, werden diese Daten von der Bluetooth basierte iBeacons-Technologie abgerufen und mit den Produktinformationen in der entsprechenden Filiale kombiniert. Jetzt zeigt ihm die App wo er entsprechende Kleidungsstücke in der Filiale finden kann. Auch die Verkäufer sehen die Pins & Shares von Käufern und können ihnen sehr personalisierte Beratung vor Ort anbieten.

Wo geht die Reise hin?

Realtime Daten! Erweiterung der Kundendaten und genaue Analyse des Kaufprozesses in den Filialen wird ermöglicht. Analog zum Online-Kauf können die Hersteller besser auswerten, warum die Produkte am Ende des Storebesuchs gekauft oder doch nicht gekauft werden. Die Social Media Kommunikation kann basierend auf diesen Daten angepaßt werden.

Was sind die Auswirkungen?

Mehr Schnittpunkte mit Verbraucher zur Ansprache und Erfassung von Daten. Sehr persönliche Käuferansprache findet mitten in der Kaufphase statt.

Unser Fazit!

Eine bereits bekannte Technologie erlangt die Marktreife durch einen Fortschritt im Energieverbrauch. Neue Einsatzgebiete ergeben sich z.B. wie die Kombination von POS und Social Media. Der Vorteil ist, dass die Kommunikation über die App stattfindet. Es muss also keine komplizierte Infrastruktur aufgebaut werden. Eine echte Verknüpfung von Offline und Online wird so möglich.

Quelle: https://www.behance.net/gallery/16431855/Retail-Reconnect-The-BeaconStore-Ecosystem

9. September 2014
von Superadmin-MP4OGR4
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Mammut

Digitale Escapade

Mit Hilfe von der iBeacon-Technologie ermöglicht die Outdoor Brand Mammut den Store-Besuchern ihre Lieblings-Kleidungsstücke aus dem Social Web in Store wiederzufinden.

Marienkäfer Team

Mammut hat eine spezielle App entwickelt, bei der sich die Kunden über Social Connect Funktion einloggen können und dadurch den Zugriff auf ihre Social Media Daten freigeben. Auf diesen Weg erkennt die App alle Mammut-Produkte, die der Kunde oder seine Freunde jemals auf den Social Media Plattformen geliket, gepinnt oder geteilt haben. Sobald sich der Nutzer in einer Mammut-Filiale befindet, werden diese Daten von der Bluetooth basierte iBeacons-Technologie abgerufen und mit den Produktinformationen in der entsprechenden Filiale kombiniert. Jetzt zeigt ihm die App wo er entsprechende Kleidungsstücke in der Filiale finden kann. Auch die Verkäufer sehen die Pins & Shares von Käufern und können ihnen sehr personalisierte Beratung vor Ort anbieten.

Wo geht die Reise hin?

Realtime Daten! Erweiterung der Kundendaten und genaue Analyse des Kaufprozesses in den Filialen wird ermöglicht. Analog zum Online-Kauf können die Hersteller besser auswerten, warum die Produkte am Ende des Storebesuchs gekauft oder doch nicht gekauft werden. Die Social Media Kommunikation kann basierend auf diesen Daten angepaßt werden.

Was sind die Auswirkungen?

Mehr Schnittpunkte mit Verbraucher zur Ansprache und Erfassung von Daten. Sehr persönliche Käuferansprache findet mitten in der Kaufphase statt.

Unser Fazit!

Eine bereits bekannte Technologie erlangt die Marktreife durch einen Fortschritt im Energieverbrauch. Neue Einsatzgebiete ergeben sich z.B. wie die Kombination von POS und Social Media. Der Vorteil ist, dass die Kommunikation über die App stattfindet. Es muss also keine komplizierte Infrastruktur aufgebaut werden. Eine echte Verknüpfung von Offline und Online wird so möglich.

Quelle: https://www.behance.net/gallery/16431855/Retail-Reconnect-The-BeaconStore-Ecosystem

9. September 2014
von Superadmin-MP4OGR4
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iBeacon goes iBacon

Away from Home

In den USA wurden erste Zahlen präsentiert zu „location-based-advertising“ (LBA) mit iBeacon. Die Steigerung der Kaufabsichten für den Hersteller von Bratwürsten sind recht beachtlich, aber wichtiger ist das Netzwerk, das dahinter steckt. Es spannt dabei den Bogen vom Einkauf in der Offline-Welt bis hin zur digitalen Ansprache, zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

swarm

Der Hersteller „Hillshire Brands“ mit seiner Marke „American Craft – Würste“ ist ein Pionier auf dem Gebiet der ortsgebundenen Werbung oder auch „location-based-advertising. Zusammen mit ihrer Agentur und dem iBeacon Netzwerk „inMarket“ haben sie nun eine Fallstudie veröffentlicht, die zum ersten Mal belastbare Zahlen liefert.

Alleine in den ersten beiden Tagen wurden ca. 6.000 Engagements gemessen, bei der der Verbraucher im Laden die Push-Nachricht geöffnet hat. Nach der Kampagne wurde von inMarket in einer Umfrage eine Kontrollgruppe, als auch Empfänger befragt. Das Ergebnis ist, dass die Kaufabsichten um 20% gestiegen sind und die Brand Awareness sogar um 36% gestiegen.

Möglich wurde dies durch das Netzwerk von inMarket. Sie haben im amerikanischen Markt bereits Fuß gefasst, indem sie sich mit App-Betreibern für Einkauf zusammen getan haben. Dafür wurde ein Stück Programm-Code in die Apps integriert, was die Kommunikation mit der iBeacon möglich macht.

Dadurch, dass sich inMarket mit mehreren Anbietern von Apps zusammengetan hat, können die User nun über eine Rezept-App, Einkaufslisten oder Bonus-Programme angesprochen werden und sie stellen gleichzeitig mit ca. 50 Mio. Usern eine vernünftige Reichweite zur Verfügung. Zwar handelte es sich hierbei um Bannerwerbung innerhalb von Apps, da dieses Netzwerk in einem Umfeld agiert, wo die Apps permanent geöffnet sind, ist das eher von Vorteil, da es den besagten Brandingeffekt steigert.

Auswirkungen

Die Strategien für die Ansprache der Konsumenten sollte überdacht werden. Es kommt nicht nur ein weiterer Touchpoint hinzu, sondern die Technologie für einen ganzen Zweig an Touchpoints. Sicher ist auf jeden Fall, dass der Sales-Funnel demnächst bis an die Kühltheke reichen wird.

Ausblick

Die Kühltheke ist sicher das plakativste Beispiel für ortsbezogene Werbung am POS. Das wird aber sicher nicht das Ende sein. Letzten Endes ist sendet die Beacon nur ein Signal, welches von einer App interpretiert wird. Apple hat gerade erst eine Schnittstelle vorgestellt für Gesundheits- und Home-Devices. Auch sind OOH-Anbieter gerade dabei die digitalen Plakatwände reaktionsfähig zu machen, auf Personen mit einer entsprechenden App. Wie hoch wird erst der Branding Effekt, wenn die Plakatwand reagiert und einen auffordert einen „gesehen“ Knopf in der App zu drücken um Bonuspunkte oder einen Rabatt zu erhalten?

Unser Fazit!

iBeacon ist eine Technologie, die es Wert ist weiterverfolgt zu werden. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, was es auch wieder schwierig macht sich eine Strategie zu überlegen. Auch werden Investitionen nötig sein, um der App zu lernen die Signale zu interpretieren. Einfacher wäre es, sich Netzwerke zu Nutze zu machen, welche in Deutschland bereits in den Startlöchern stehen. Das Wichtigste ist nur, das egal welches System verwendet wird, alle Informationen an einem Punkt zusammenlaufen um auch die richtigen Schlüsse daraus ziehen zu können.

 

Quelle:

http://www.adweek.com/news/technology/hillshire-brands-sees-20-jump-purchase-intent-beacons-159042

http://www.ibeacon.com/new-cpg-study-shows-20x-purchase-intent-lift-from-ibeacon/

 

9. September 2014
von DigiLab
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Netflix springt in den Red Ocean

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Digitale Eskapade

Amazon Instant Video, Maxdome, Watchever, Sky Snap und beinahe unzählige weitere kleine Video-Streaming Anbieter tummeln sich bereits auf dem deutschen Markt. Und nun steht der US-Riese Netflix auch noch kurz vor dem Markteintritt, voraussichtlich am 16. September, in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Österreich, Belgien, Luxemburg und der schweiz. Eine kluge Entscheidung?

Die Anzahl der Anbieter von Video-On-Demand scheint ständig zu wachsen. Doch im Prinzip haben sie alle das gleiche Geschäftsmodell: User können sich für einen fixen Monatspreis registrieren und können somit ihre Lieblingsfilme und -Serien so oft und zu dem Zeitpunkt, zu dem sie es wollen, online ansehen. Die einzige Unterscheidung liegt in den angebotenen Inhalten. Und genau dort liegt das Problem, denn gewisse Serien und Filme können ausschließlich über eine bestimmte Plattform gestreamt werden, da es hierzu Lizenzvereinbarungen gibt. Wenn ein User also wirklich alle seiner Lieblingsinhalte dauerhaft zur Verfügung haben möchte, muss bei mehreren Anbietern gleichzeitig registriert sein und natürlich auch dafür bezahlen.

Warum will Netflix also in diesen Markt eintreten bzw. was hat Netflix, das andere nicht haben? Der Preis ist es schon mal nicht. In den USA kostet das Monatsangebot $7,99, in anderen europäischen Ländern, in denen Netflix schon aktiv ist, 7,99€. Somit ist zu erwarten, dass der Preis in Deutschland auch bei ca. 8€ liegen wird. Damit reiht sich Netflix ziemlich genau da ein, wo die Konkurrenz auch steht (Watchever: 8,99€, Maxdome 7,99€). Die erste Konsequenz des angekündigten Markeintritts von Netflix ist allerdings schon zu spüren. So senkte Sky kürzlich den Preis für sein Angebot Snap, das zu Beginn mit 9,99€ das teuerste Angebot war, auf 3,99€. Ob die anderen Anbieter nachziehen und eine Preisschlacht entstehen wird, bleibt abzuwarten.

Ausblick

Netflix wird mit breiten Schultern und den Erfolgen in anderen Märkten im Rücken in den deutschen Markt eintreten, Gerüchten zufolge soll Netflix $400 Millionen für den Markteintritt in die Hand genommen haben. Im zweiten Quartal 2014, so gibt der Streaming-Riese an, nutzen bereits 50 Millionen Menschen weltweit das Angebot. Der bis jetzt noch nicht abgedeckte Teil von Europa bietet mit 60 Millionen Breitband-Haushalten schon mal eine gute Aussicht auf weitere Streaming-Kunden.

Den Vorteil von Netflix gegenüber seinen Mitbewerbern schafft sich Netflix durch den Zugang zu exklusiven Serien/Filmen sowie hochkarätige Eigenproduktionen wie zum Beispiel das Aushängeschild “House of Cards”, woran allerdings noch der Pay-TV Sender Sky das Recht auf die Erstausstrahlung in Deutschland hat. User können derzeit auf etwa 60.000 Serien und Filme in flüssigen Streams und HD zugreifen. Alle Wettbewerber im deutschen Markt können hier mit ihren Angeboten bei weitem nicht mithalten. Hinzu kommt ein cleveres Empfehlungsmanagement, was genauestens die Aktionen des Users analysiert und daraufhin Filme und Serien empfiehlt, die zu dem User passen könnten.

Neben der reinen Masse an Filmen und Serien spielt natürlich auch die Aktualität dieser eine Rolle und wie schnell es Netflix schaffen wird, aktuelle Blockbuster in ihr Portfolio aufzunehmen. In Deutschland ist laut Auswertungen des Informationsdienstes veed zur Zeit Amazon Instant Video der Anbieter mit dem aktuellsten Portfolio. Da der Katalog für Deutschland allerdings noch nicht bekannt ist, bleibt nur abzuwarten inwiefern Netflix in puncto Aktualität mit seinen Wettbewerbern mithalten kann.

Auswirkung

Inwieweit es Netflix schaffen wird, den deutschen Streaming-Markt an sich zu reißen und damit auch für eventuelle Werbeflächen zu sorgen, auf denen vor allem die jüngere Generation erreicht werden kann, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Allerdings plant Netflix auch deutsche Eigenproduktionen, bei denen ein Product-Placement Sinn machen könnte. Immerhin ist „Apple“ eine der wenigen Marken, die in der beliebten Serie „House of Cards“ plakativ zu sehen ist.

Fazit

Letztendlich sind es die oben genannten harten Faktoren, aber auch die soften Faktoren wie Verfügbarkeit in Originalsprache und Device-Einbindung, die eine Rolle spielen bei der Wahl eines Video-on-Demand-Anbieters und Netflix scheint viele davon zufriedenstellend zu berücksichtigen, deshalb sehen wir die Chancen des US-Riesen als ziemlich gut an.

Quellen:

http://www.serienjunkies.de/news/netflix-deutschland-studie-60423.html

http://www.chip.de/news/Netflix-in-Deutschland-Start-am-16.-September_69162205.html

http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Internet-Netflix-Deutschland-Start-9137629.html

 

9. September 2014
von DigiLab
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Bilder sagen mehr als tausend Worte

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Technik

Automatische Gesichtserkennung bei Fotos gibt es schon etwas länger. Neu aber ist, dass der US Amerikanische Technologie Anbieter Ditto Labs es ermöglicht, die Werbewirkung von Marken durch ein ausschließlich Image basiertes Tool zu analysieren.

Ein großer Teil des Inhalts auf Sozialen Netzwerken besteht aus Bildern die von Nutzern gemacht und geteilt wurden. Diese Bilder, wie andere Formen geteilter Inhalte, können relevante Einblicke über Nutzer liefern, wie Beispielsweise Konsumpräferenzen.

Bislang konnte diese Information nur im Zusammenhang mit textuellem Inhalt erhoben werden. Das berühmte #Hashtag begleitet beispielsweise Bilder von Nutzern auf Instagram, Twitter und Facebook. Indem man ein Hashtag als Suchwort einsetzt kann man den Buzz über eine Marke, Kampagne oder Event tracken.

Die Kontrolle durch ein Hashtag hat allerdings Grenzen, nur 15% der in sozialen Netzwerken geteilten Bilder beinhalten textueller Inhalt wie Hashtags, was einen großen Verlust an Insights bedeutet.

Ditto Labs, ein US Amerikanischer Imageanalysetechnologie Entwickler, bietet eine Lösung für ein ausschließlich bildbasiertes Tracking an. Marken haben die Möglichkeit , ihren Auftritt auf Bilder von Instagram, Twitter und Tumblr Nutzer zu tracken. Dies geschieht durch eine Technologie, die Marken Logos erkennen kann. Tiefgehende qualitative Auswertungen über Werbewirkung können durch diese neue Imageanalyse Technologie gewonnen werden.

Auswirkungen

Bislang haben bereits Marken wie Kraft, Cadillac und Coca-Cola diese Technologie eingesetzt um den Erfolg einer Kampagne zu messen, aber auch um den Buzz um Marken in Sozialen Netzwerken im Vergleich zu Konkurrenten zu erkennen. Der „soziale“ Konkurrenzkampf um die besten Platzierungen auf Bildern kann also beginnen. Es wird sicherlich noch mehr Brandingkampagnen dieser Art geben.

Ausblick

Einblicke darüber, in welchen Kontexten Produkten benutzt werden oder wie Zielgruppen tatsächlich aussehen sind einige der Möglichkeiten. Auch der Kreationsbereich kann hiervon profitieren und sich von Nutzerbildern inspirieren lassen, da Nutzer ihre Lieblingsprodukte zum Teil mit sehr viel Kreativität in Szene setzen. Product-Placement auf persönlicher Ebene wird zum Standardrepertiore einer sozialen Brandingkampagne gehören.

Fazit

Ditto Labs scheint eine Lücke im Bereich Social Media Monitoring und Targeting anhand Image Analytics gefüllt zu haben. In wie fern das Tool erfolgreich eingesetzt werden kann wird sich durch weitere Cases feststellen. Wichtig wird sein, dass dies größtenteils automatisch geschieht um den Arbeitsaufwand gering zu halten. Das Umfeld, in dem das Foto gemacht wird, muss ja auch noch bestimmt werden. Letzten Endes ist gerade hier die Brandsafety ein wichtiger Punkt.

Weitere Links:

http://mashable.com/2014/08/13/passive-hashtags/

9. September 2014
von DigiLab
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Jetpac

Technik

Markenverfolgung auf privaten Fotos ist gerade erst gestartet, da geht Google bereits wieder einen Schritt weiter. Mit Hilfe von einer künstlichen Intelligenz sollen Bilder thematisch sortiert werden, um die besten Reiseorte zu bestimmen.

Auge

Im August kaufte Google die mobile App Jetpac, die öffentlich geteilte Fotos aus verschiedenen sozialen Netzwerken nach unterschiedlichen Parametern analysiert und sie zu einem mobilen Stadtführer vereinigt – derzeit für mehr als 6000 Reiseziele. Dabei werden die Fotos für jeden einzelnen Nutzer nach ihrer Popularität, Themen und Zielgruppen sortiert und um Ortsangaben aus den Netzwerken erweitert.

Je nach Reisezweck kann sich der Nutzer in der App als beispielsweise als Tourist, Business-Traveller, Weinliebhaber oder Elternteil zu erkennen geben, um so passgenaue Ergebnisse für seine Reise zu erhalten. User können sich zwischen Kategorien wie beispielsweise „10 popular beer spots“ oder „10 outdoor adventures“ und vielen weiteren entscheiden.

Das Besondere an der App: die Auswertung der Fotos basiert auf einer speziellen Bilderkennung und dem sogenannten „neuronalen Netzwerk-System“. Das neuronale Netzwerk-System ist eine künstliche Intelligenz: eine Sammlung von Algorithmen, die Funktionen des Gehirns nachahmen. Die Algorithmen sind lernfähig und können trainiert werden einzelne Bildelemente zu erkennen: jeder einzelne Pixel eines Bildes wird in der App analysiert, um beispielsweise Lippenstift, ein Lächeln oder den blauen Himmel zu erkennen und einem entsprechenden Thema zu zuweisen – so gab Jetpac Anfang des Jahres bekannt, dass Belfast die „glücklichste Stadt“ in Großbritannien sei, basierend auf der Fotoanalyse, die hier besonders viel lächelnde Menschen gefunden hat.

Nach Ankündigung des Unternehmens soll die Anwendung nach dem Kauf durch Google demnächst aus Apples AppStore entfernt werden und der Support für die App am 15. September eingestellt werden.

Auswirkungen

Für Werbekunden wäre die Kooperation mit der App attraktiv: Reisewebseiten wie Expedia oder Booking.com können unterschiedliche und individuelle Freizeitangebote für ihre Kunden liefern. Die authentischen Fotos der App-Nutzer als glaubwürdige Empfehlungen könnten in der nächsten Zeit eine immer größere Rolle für die Bewertungen von Hotels, Restaurants und anderen Locations bekommen.

Ausblick

Der App-Kauf bestätigt einmal mehr das wachsende Interesse von Google an künstlicher Intelligenz. Die Technologie in der App sollte Google erlauben, die Daten aus der realen Welt zur Verbesserung von Suchergebnissen zu verwenden und sie in der Zukunft mit Google Now, Google+ und Google Maps zu verknüpfen.

Unser Fazit!

Vor dem Erwerb von Jetpac kaufte Google bereits Boston Dynamics, einen Spezialisten im Bereich Robotertechnologie, sowie das britische Unternehmen DeepMind, ein Unternehmen, das sich auf den Feldern Maschinenlernen, Algorithmen und neuronale Netzwerk-Systeme betätigt. Mit diesen Zukäufen bestätigt Google das große Interesse des Konzerns auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und zeigt, dass der Gigant aus Mountain View dort eine vielversprechende Zukunft sieht.

Quelle:

https://www.jetpac.com/

http://mashable.com/2014/08/19/google-acquires-jetpac/

9. September 2014
von DigiLab
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Werden Sie Kinostar! Gestalten Sie die Handlungen aktiv mit!

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Screens

Das Kino ist eines der letzten Medien, bei dem man vorgesetzt bekommt was die Filmindustrie gedreht und die Werbebranche hinzugefügt hat. Dies könnte sich bald ändern.

Das amerikanische StartUp- Unternehmen Audience Entertainment plant das Geschehen auf der Kinoleinwand interaktiver zu machen, indem die Zuschauer mit ihrer Bewegung entscheidend die Handlung beeinflussen können. Grundlage für diese Idee ist die iD-Technologie, die die Darstellung von interaktiven Dimensionen ermöglicht. Beispielsweise könnte so bei einem Kinowerbespot die Zuschauer Kerzen auf einem Ritter Sport-Kuchen auf der Leinwand auspusten oder gemeinsam durch das Ziehen an einem imaginären Seil, das riesige Aktionspaket von Hyundai ins Bild holen. Die Verknüpfung der Interaktion der Zuschauer mit den Geschehnissen auf der Leinwand findet über Kameras statt.

Auswirkungen

Dank dieser Technologie wäre eine ganz neue Form der Produkt- und Markenbindung denkbar, ohne dass die Zuschauer beispielsweise die Werbung als störend wahrnehmen. Bei Fernsehern könnte eine solche Technologie adaptiert werden um z.B. Gameshows interaktiver zu machen.

Ausblick

Zukünftig könnte diese Technologie auf allen Bildschirmen angewendet werden, sodass auch die Big Screen Werbung in Einkaufszentren, auf Konzerten und öffentlichen Orten bald interaktiv durch den Zuschauer gestaltbar ist. Einziges Störelement dürfte die Bewegungsaufnahme durch Kameras sein, da dies als Überwachung empfunden werden könnte.

Unser Fazit!

Spiele- und Filmentwickler nutzen dies bereits teilweise auf Konsolen. Die Werbeindustrie könnte ganz neue Formen der Unterhaltung entwickeln und so spielerisch potenzielle Kunden gewinnen. Da dies momentan noch in der Testphase ist, muss abgewartet werden, wie gut die Umsetzung dieser Idee ist und vor allem wir sehr sie die Zielgruppe zum Mitwirken motiviert.

 

Quellen:

http://www.audienceentertainment.com

http://www.gulli.com/news/24467-startup-unternehmen-will-interaktives-kinoerlebnis-schaffen-2014-08-22

9. September 2014
von DigiLab
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Soundcloud will auch endlich Geld verdienen – und gibt den Musikern etwas ab

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Digital was auf die Ohren

Mit “On Soundcloud”, so der Name des geplanten neuen Angebots, will die bis jetzt werbefreie und größtenteils kostenlose Musikplattform Soundcloud demnächst Werbeunterbrechungen einführen und die Künstler an den Einnahmen beteiligen. So sei auch den Künstlern endlich die Möglichkeit gegeben, mit ihrer Arbeit Geld zu verdienen.

Das Prinzip des Berliner Musik-Dienstes, von manchen als “YouTube für Musik” bezeichnet, ist einfach erklärt: User können Songs hochladen, anhören, kommentieren und manchmal sogar downloaden.

Zurzeit gibt es drei verschieden Account-Angebote: Free, Pro (3€/Monat) oder Unlimited/Premier (9€/Monat), die sich in dem Upload-Volumen von Audiodateien und der Detailliertheit der Statistiken zu den Uploads unterscheiden.

Wer nur darauf wartet zwischen den Songs Werbespots zu hören, wartet im Moment noch vergebens, denn bis dato ist die Plattform komplett werbefrei. Dies soll sich allerdings in Zukunft ändern und es sollen “gelegentlich” 15-sekündige Werbespots sowie Online-Anzeigen eingestreut werden. Dieses wird zunächst in den USA mit Werbetreibenden wie Red Bull und Jaguar eingeführt. Wann On Soundcloud in Deutschland eingeführt werden soll, ist noch nicht bekannt. Hervorzuheben ist, dass die Künstler oder gegebenenfalls Musikverlage den Werbeanzeigen vor ihrem Content zustimmen müssen.

Auswirkung

Will Soundcloud also mit Spotify gleichziehen? Die Antwort auf diese Frage ist ganz klar: Nein. Denn im Gegensatz zu Spotify, welches nur einen Streamingdienst darstellt, können User von Soundcloud aktiv ihre eigenen Inhalte hochladen und publik machen. User, die sich eher passiv verhalten und einfach nur Musik hören wollen, können dies und werden dies auch in Zukunft kostenlos und in unbegrenztem Ausmaß tun. Wer allerdings auch in Zukunft nicht durch Werbespots gestört werden möchte, wird dann allerdings auch hier in den Geldbeutel greifen müssen.

Ausblick

Durch diese Öffnung gegenüber Werbung auf ihrer Plattform, die nach eigenen Angaben 350 Millionen Internutzer pro Monat erreicht, erhoffen sich die Gründer des Berliner Start-Ups an den Erfolg der großen Vorbilder wie Facebook, Twitter und YouTube, die schon immer durch Werbung finanziert wurden, anzuknüpfen. Im Januar 2014 soll das Unternehmen mit einem Wert von ca. $700 Millionen bewertet worden sein, allerdings konnten noch keine großen Umsätze hervorgebracht werden, was wohl der Hauptgrund für die Werbeschaltungen sein dürfte.

Das Unternehmen betont allerdings auch, dass diese Werbeeinnahmen sowohl dazu dienen sollen, den Künstlern etwas zurückzugeben (dies wird wohl nur mit einem Unlimited/Premier Account möglich sein, zu dem man bis jetzt noch eine persönliche Einladung benötigt), als auch die Plattform weiterhin kostenlos anbieten zu können, zumindest in der Basisvariante. Eine kostenpflichtige Version ohne Werbeunterbrechungen sei ebenfalls geplant.

Fazit

Das Einführen von Werbeunterbrechungen auf Soundcloud war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, da es eines der letzten großen Musikportale ist, die noch werbefrei sind. Die Bedingungen, unter denen Werbung geschaltet werden darf, scheinen zunächst einmal als großzügig, da auch die Künstler mitentscheiden und sogar damit Geld verdienen können. Ob dieses Modell allerdings langfristig so bleiben wird, ist bis jetzt nicht bekannt.

Quellen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Musik-Dienst-Soundcloud-Werbung-fuer-Hoerer-Geld-fuer-Kuenstler-2300282.html

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/start-up-schaltet-werbung-jukebox-soundcloud-soll-geld-einbringen/10365494.html

9. September 2014
von DigiLab
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Persönliche Daten verkaufen – niemals?

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Digitale Eskapade

Noch sorgen die Themen Cookies, Retargeting, Datenschutz und Co durchaus für Ablehnung seitens der User. Mit den Firmen Reputation und Handshake gibt es nun jedoch die beiden ersten Startups, die persönliche Informationen jeglicher Art direkt beim User abkaufen. Ist 3rd Party Data bald Geschichte?

Auch wenn heute noch wenig darüber gesprochen wird, verdienen viele Firmen ihr Geld bereits damit, User-Daten zu verkaufen. Dabei kann es um spezifische Informationen über die Internetaktivität eines bestimmten Nutzers gehen oder um aggregierte Datenprofile auf der Basis tausender anonymisierter Nutzer. Handshake möchte nun als Plattform direkt zwischen dem User und dem Hersteller fungieren. Der User gibt persönliche Informationen wie Alter, Einkommen oder zum Beispiel auch Schlafgewohnheiten von sich Preis, dafür erhält er im Gegenzug Geld oder Gutscheine vom nachfragenden Hersteller. Handshake steht nach eigenen Angaben mit den ersten Kunden in Gespräch, die das Modell in Kürze testen wollen. Außerdem besteht für Endverbraucher die Möglichkeit, sich als Beta-Tester zu registrieren.

Auswirkungen

Mit der Transparenz des Datengeschäfts ergeben sich für alle Branchen neue Möglichkeiten, besonders für die, die ihre Produkte online vertreiben. Die Treffergenauigkeit von Targetings kann immens gesteigert werden und selbst sehr spitze Zielgruppen können explizit angesprochen werden.

Ausblick

Mit attraktiven Vergütungsmodellen für den Endverbraucher und relevanten Insights für die Hersteller kann die Branche des Datenkaufs sicher an Bedeutung gewinnen. Jedoch bleibt die Frage, wie viele User ihre Daten wie ehrlich offenlegen. Reicht eine kleine Datenbasis aus, um sie auf eine große Menge hochzurechnen? Ein sehr interessantes Thema, das sich zu verfolgen lohnt.

Unser Fazit!

Die persönlichen Daten sind und bleiben ein interessantes Thema, dass sicher noch sehr lange diskutiert wird. Es gibt Leute, die nehmen die Erleichterungen gerne an und erkennen den Mehrwert. Sicher hat sich jeder schon einmal mit seinem Facebookprofil irgendwo eingeloggt. Aber es gibt eben auch Menschen, die lehnen dieses Modell ab. Daten sind jedoch bereits heute eine Währung, wenn man vermeintlich kostenlosen Content konsumiert, werden Daten bereits zur effizienteren Werbeaussteuerung und somit zur Refinanzierung verwendet.

 

Weitere Links

http://blog.trendone.com/2014/08/18/macro-trend-des-monats-data-deals/

http://techcrunch.com/2013/09/02/handshake/

9. September 2014
von DigiLab
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Streamingdienste vereint: Deezer schluckt Ampya!

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Digital was auf die Ohren

Die ProSiebenSat.1 Group baut ihre Aktivitäten im Musik-Geschäft weiter aus und beteiligt sich am Streamingdienst Deezer. Deezer erhält mit dieser Kooperation auf einen Schlag Hunderttausende registrierte Kunden.

Musikstreaming, die Übertragung von Musikangeboten per Streaming zur Wiedergabe auf Computern oder mobilen Endgeräten mit Internetanbindung hat durch den Ausbau von technischen Möglichkeiten und der Datenübertagungsgeschwindigkeit die Musikwelt verändert. Im Gegensatz zum Musikdownload erwirbt der Nutzer bei diesem Vertriebsweg der Tonträgerindustrie keine Musikstücke zur freien privaten Nutzung, sondern kann Lieder lediglich im Stream oder in einer eingeschränkt nutzbaren zwischengespeicherten Version abhören.

Die größten Anbieter im Markt sind Musik- und Videoplattformen, wie Myspace, Soundcloud oder Youtube und Musik-Abo-Dienste, wie Napster, Deezer, Spotify, Simfy und Ampya. Deezer verfügt derzeit über etwa 26 Millionen Nutzer und Spotify liegt bei ca. 40 Millionen Nutzern weltweit.

Mit der Kooperation gibt die ProSiebenSat.1-Gruppe ihren eigenständigen Musik-Streamingdienst Ampya auf. Deezer soll den Kundenstamm, mit immerhin circa 400.000 Nutzern übernehmen. Die redaktionellen Inhalte aus der Musikbranche, Event-Reihen von AMPYA wie die „AMPYA Moments“ sowie Newcomer-Acts und Musik-Premieren sollen künftig weiter unter dem Dach von MyVideo laufen. Die Inhalte und Events, sowie die Vodafone Partnerschaft werden zusätzlich auf der Deezer-Plattform integriert.

Auswirkungen

Deezer gewinnt durch diese Kooperation eine Stärkung der redaktionellen Arbeit. Gleichzeitig könnte Deezer durch die Zusammenarbeit und die Werbeflächen der ProSiebenSat.1-Gruppe an Präsenz und Beachtung gewinnen. Für den Werbetreibenden gewinnt der Markt an Divergenz und bietet zukünftig mehr Möglichkeiten (vor allem auch international) präsent zu sein.

Ausblick

Der Musik-Streamingdienst Markt erweitert sich um eine weitere relevante Plattform. Es bleibt jedoch zu beobachten wie sich Deezer entwickelt. Deezer ist nicht der einzige Konkurrent für Spotify; Beats Music als weiterer potentieller Anbieter, mit einem starken Partner darf nicht außer Acht gelassen werden.

Unser Fazit!

Aktuell ist noch nicht ersichtlich, ob Spotify Marktanteile verliert, oder ob es zu einer Mehrnutzung kommen wird. Der Markt wird sehr agil bleiben und neue „Player“ mit erweiterten Angeboten werden sowohl dem Konsumenten, aber auch Marken neue Möglichkeiten bieten.

Quelle:

http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Internet-Musikstreaming-Dienste-Deezer-schluckt-Ampya-10710058.html